Alpakas in der Weilachmühle

Charly, Daniel, Drogo, Egbert, Ernst und natürlich Elvis: Wir haben am Wochenende neue Freundschaften geknüpft. Die wunderbare Weilachmühle in Thalhausen ist nicht nur ein schöner Ort für Hochzeit, Biergartenbesuch, Maitanz oder Haxn-Auftritt, sie ist auch die Heimat von vierzig Alpakas. Und diese Herdentiere sind so liebenswürdig und sozial, dass sie auch gern mal eine kleine Menschenschar mit auf einen Spaziergang begleiten. Christian Tesch – mindestens genauso gastfreundlich wie seine tierischen Mitbewohner – erklärt bei der Wanderung quer über Felder, Wiesen und Wald des idyllischen Dachauer Hinterlandes die Eigenarten und Besonderheiten der Alpakas.

1ernstSchöner als blauer Himmel mit Sonnenschein und einem angenehmen Lüftchen hätten wir uns das Wetter gar nicht wünschen können. Aber ehrlich gesagt wäre uns das dank der illustren Begleitung auch schon wurscht gewesen. So ähnlich sich die Tiere im ersten Moment sehen mögen, so unterschiedlich sind sie doch. Jede und jeder unserer kleinen Geburtstagsgruppe (meine Schwester war die Jubilarin und hat ein großes Herz für Tiere) ist mit einem eigenen Alpaka-Burschen losmarschiert. Die Damen der Zucht ließen sich entschuldigen, weil es sich dabei derzeit überwiegend um junge Mütter handelt. Sie warteten mit dem Nachwuchs lieber im Stall.

Schnell war klar, dass die richtige Laufreihenfolge wesentlich ist. Wenn Drogo, einer der Älteren, sich kurz hinlegen möchte oder Charly eine Fresspause für sinnvoll hält, dann stoppt halt der ganze Tross. Nach einigen Anpassungsschwierigkeiten aber wirkte das gemächliche Dahinwandern einfach nur entschleunigend und entspannend. So ist es nicht verwunderlich, dass Alpakas gern zu Therapiezwecken eingesetzt werden.

Ich hab mich einmal mehr in meinen Begleiter Elvis verliebt. Der Kleinste (deshalb aber noch lang nicht das Schlusslicht der Rangfolge!) ist einfach der Coolste. Elvis ist uns schon bei unserem Haxn-Auftritt am 1. April aufgefallen. Wie damals wollte ich ihn auch diesmal am liebsten einfach mitnehmen.

Klassik twoWell im Herkulessaal

Es ist noch einige Zeit hin, aber wir freuen uns jetzt schon auf twoWell im wunderbaren Herkulessaal! Tickets gibt es bei München Ticket oder bei unserem Kooperationspartner der Theatergemeinde.
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Maria Well, Violoncello; Matthias Well, Violine
Lilian Akopova, Klavier; Blasorchester, Leitung: Gregor A. Mayrhofer

Werke u.a.: Johan Halvorsen: „Passacaglia“; Reinhold Moritzewitsch Glière: „Huit morceaux“ op. 39; Johannes Brahms: Sonate Nr. 3 in d-Moll; Astor Piazzolla: Die 4 Jahreszeiten; Friedrich Gulda: Konzert für Violoncello und Blasorchester

Frisch, leidenschaftlich, authentisch: Die Geschwister Maria Well (Violoncello) und Matthias Well (Violine) krönen die Geschichte der Musikerfamilie Well (u.a. Biermösl Blosn, Wellküren) mit einer klassischen Ausbildung. Anregungen bekamen sie von namhaften Solisten und Professoren wie Zakhar Bron, Julia Fischer, Mikyung Lee, Daniel Müller Schott oder Helmar Stiehler. Beide Streicher wurden bereits als Jungstudenten an der Münchner Musikhochschule aufgenommen, wo sie inzwischen gemeinsam Kammermusik (MA) studieren. Als Duo „twoWell“ zeigen sie nun ein vielfältiges Programm aus Solo- wie Duo-Stücken, u. a. mit der großartigen Pianistin Lilian Akopova, und mit fulminanten Finale: das Gulda-Konzert für Violoncello mit Blasorchester dirigiert von Gregor A. Mayrhofer und unter Mitwirkung weiterer Familienmitglieder (Christoph Well, Trompete; Michael Well, Tuba).