„Pichler auf Tour“ ab jetzt in der MUH

IMG_7830Wie aus einer anderen Welt flatterte heute die MUH, die wunderbare Zeitschrift für bayerische Aspekte, in meinen Briefkasten und sagte freundlich: „Servus!“
Ich freue mich immer über die MUH, aber diesmal noch ein bisserl mehr, weil in dieser Nr. 36 die erste Folge meiner neuen Kolumne „Pichler auf Tour“ zu finden ist. Es ist komisch, mutet fast schon wie ein böser Scherz des Universums an, dass ausgerechnet in Zeiten von Corona-Ausgangsbeschränkung also meine Tour-Kolumne startet. Aber es werden ja auch wieder andere Zeiten kommen!
In „Pichler auf Tour“ darf ich meine Erlebnisse auf, hinter und rund um die bayerischen Kleinkunst-Bühnen teilen. Die erste Folge habe ich einem sehr wichtigen Thema gewidmet, nämlich der Brotzeit.

Die MUH möchte ich generell allen ans Herz legen. Auch diesmal sind darin sehr viele interessante Themen zu finden. Über das traurige Ende des „Nomiya“, das bayerisch-japanische Wirtshaus in München-Haidhausen, habe ich auch geschrieben. Es gibt einen Artikel zu „40 Jahre Gerhard Polt und die Well-Brüder“ von Ulrike Zöller, ein Interview mit Hanns Christian Müller, ein Update zu Dieter Wielands „Grün kaputt“ und vieles, vieles mehr. Die MUH kann man auch bequem online bestellen,und zwar hier. Und am besten gleich im ABO.

 

 

Isolation

Das sind keine leichten Zeiten, für niemanden von uns. Wenn einem als freie Künstlerin auf einmal sämtliche Einnahmen wegbrechen, dann ist das nicht gut. Aber mir ist bewusst, dass viele andere Menschen in dieser Krise ein noch schwereres Los gezogen haben. Ich hoffe einfach sehr, dass das für uns alle glimpflich ausgeht! Natürlich vor allem gesundheitlich, aber finanziell wäre es auch schön… Auf Facebook & Co. wimmelt es derzeit von Analysen der Lage, Appellen an die Menschheit, Sorgen und kreativem Output anderer Isolierter. Jede und jeder muss den für sie und ihn besten Weg finden, mit der Situation umzugehen. Mir tut mein Rückzug aus den sozialen Netzwerken gerade sehr gut. Ich gebe meinem Tag Struktur, was schon mit dem täglichen Anziehen (ja, das klingt banal!) anfängt. Ich übe viel, würde die unerwartete freie Zeit gern für neue Texte und Lieder nutzen, aber versuche gelassen zu bleiben, wenn das einfach noch nicht so gut funktionieren mag. Ich bin recht fassungslos über diese Situation und auch etwas in Schockstarre. Das lasse ich gern zu, bis es wieder aufwärts geht. Ich lese viel, telefoniere viel und denke viel nach. Ich wünsche Euch alles Gute, bleibt gesund, tauscht Euch aus und bleibt solidarisch. Ich freue mich auf die besseren, schönen Zeiten!

Meine Bühnenauftritte kommen mir in diesen Zeiten sehr weit weg vor. Der Bericht für die Abendschau entstand vor gut einem Jahr anlässlich der Premiere von meinem ersten Solo-Programm. Ich freue mich schon sehr, wieder spielen zu dürfen!

Aufgschnappt #18: Podcast-Folge auf dem Münchner Viktualienmarkt

In dieser Folge von Aufgschnappt besuche ich den Münchner Viktualienmarkt, genauer gesagt Susanne Hofmann vom Tölzer Kasladen, Marinas Feinkost und das Kartoffelstandl Caspar Plautz. Der Viktualienmarkt mitten in München gehört für mich zu den schönsten Flecken der Stadt und ist um diese Jahreszeit angenehm ruhig.

Aufgschnappt erscheint jeden zweiten Mittwoch und kann auf Spotify, Deezer, Apple Podcast usw. gehört werden oder direkt auf der Homepage von Podigee.  Natürlich alles kostenlos.