Mein 2018

Ende Dezember: Zeit für Pathos und Melancholie! Naja, Zeit ist ja eigentlich immer das letzte, was man im Advent übrig hat. Aber während der Heilige Abend unvermeidlich heranrückt, steigt auch der Hang zum Innehalten, zur Besinnung und zur Rückschau auf das vergangene Jahr. Was ich da dann sehe, finde ich recht erfreulich. 2018 war ein eher ruhiges und entspanntes Jahr mit ungewohnt viel Schlaf und einem fast endlos scheinenden Sommer, was nach Abschluss meiner Promotion durchaus wohltuend war. Ich habe meine ersten Solo-Tests auf der Bühne absolviert, wunderbare Termine für eine Tour geplant und mir schon weite Teile meines Programms „Ned blöd … für a Frau!“ überlegt. Im Meer der vielen Begegnungen, spannenden Tage und Nächte, neuen Erfahrungen und Herausforderungen, die mir jetzt sofort unsortiert in den Sinn kommen, ist der künstlerische Bereich natürlich nur ein kleiner Teil meines Lebens, wenn auch im Moment der wohl aufwühlendste. Ich freu mich eigentlich immer auf das neue Jahr, aber heuer deshalb vielleicht sogar noch etwas mehr. Da ist es ja endlich, das Pathos!

In meiner apokalyptischen Jahresend-Stimmung habe eine kleine Galerie ohne Anspruch auf Vollständigkeit und in Abwesenheit irgendeiner Systematik zusammengestellt mit einigen entzückenden Momenten aus diesem Jahr, die mir sicher in Erinnerung bleiben werden. Und falls nicht, kann ich ja hier nachschauen.

Claudia Pichler bei „Eins zu Eins“

Am Mittwoch, 20. Juni bin ich zu Gast bei „Eins zu Eins. Der Talk“ auf Bayern 2, moderiert von Achim Bogdahn. Um 16:05 Uhr geht es los (Wiederholung um 22:05 Uhr). Wir unterhalten uns über meine Doktorarbeit „Fremdheit bei Gerhard Polt“, über die Zusammenarbeit mit Polt und dem Wellperium, über mein Aufwachsen in München, über Dialekt, über die drei Haxn und auch schon ein bisschen über meine Solo-Pläne. Ich freu mich! Hier geht es zur Sendungsseite.

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Achim Bogdahn und Claudia Pichler, Eins zu Eins, Foto: BR Markus Konvalin

Wer das Gespräch verpasst, kann es nach der Ausstrahlung auch als Podcast hören. Der Link ist hier!

Alpakas in der Weilachmühle

Charly, Daniel, Drogo, Egbert, Ernst und natürlich Elvis: Wir haben am Wochenende neue Freundschaften geknüpft. Die wunderbare Weilachmühle in Thalhausen ist nicht nur ein schöner Ort für Hochzeit, Biergartenbesuch, Maitanz oder Haxn-Auftritt, sie ist auch die Heimat von vierzig Alpakas. Und diese Herdentiere sind so liebenswürdig und sozial, dass sie auch gern mal eine kleine Menschenschar mit auf einen Spaziergang begleiten. Christian Tesch – mindestens genauso gastfreundlich wie seine tierischen Mitbewohner – erklärt bei der Wanderung quer über Felder, Wiesen und Wald des idyllischen Dachauer Hinterlandes die Eigenarten und Besonderheiten der Alpakas.

1ernstSchöner als blauer Himmel mit Sonnenschein und einem angenehmen Lüftchen hätten wir uns das Wetter gar nicht wünschen können. Aber ehrlich gesagt wäre uns das dank der illustren Begleitung auch schon wurscht gewesen. So ähnlich sich die Tiere im ersten Moment sehen mögen, so unterschiedlich sind sie doch. Jede und jeder unserer kleinen Geburtstagsgruppe (meine Schwester war die Jubilarin und hat ein großes Herz für Tiere) ist mit einem eigenen Alpaka-Burschen losmarschiert. Die Damen der Zucht ließen sich entschuldigen, weil es sich dabei derzeit überwiegend um junge Mütter handelt. Sie warteten mit dem Nachwuchs lieber im Stall.

Schnell war klar, dass die richtige Laufreihenfolge wesentlich ist. Wenn Drogo, einer der Älteren, sich kurz hinlegen möchte oder Charly eine Fresspause für sinnvoll hält, dann stoppt halt der ganze Tross. Nach einigen Anpassungsschwierigkeiten aber wirkte das gemächliche Dahinwandern einfach nur entschleunigend und entspannend. So ist es nicht verwunderlich, dass Alpakas gern zu Therapiezwecken eingesetzt werden.

Ich hab mich einmal mehr in meinen Begleiter Elvis verliebt. Der Kleinste (deshalb aber noch lang nicht das Schlusslicht der Rangfolge!) ist einfach der Coolste. Elvis ist uns schon bei unserem Haxn-Auftritt am 1. April aufgefallen. Wie damals wollte ich ihn auch diesmal am liebsten einfach mitnehmen.

Vorschau auf 2017: #3 Die drei Haxn!

Für die drei Haxn wird 2017 ein aufregendes Jahr werden: Wir haben so viele Auftritte wie noch nie -gut, keine Kunst, unsere Gruppe gibt es ja noch nicht besonders lang … – und dabei wird ein Abend schöner als der andere werden! 🙂 Wir spielen nämlich überall dort, wo es uns selber einfach super gefällt. Und ja, endlich trauen wir uns auch in unsere Heimaten: am 31.3. in München, Kulturzentrum Quiddestr. 4 in Perlach, und am 27.2. in Passau im ScharfrichterHaus. Es ist doch immer wieder spannend, wo die Reise hingeht!

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Alle unsere Termine für das erste Halbjahr 2017:

Sa 14.1.17 Moosburg: Feyerabend-Haus

So 22.1.17 Seehausen am Staffelsee: Gasthof zum Stern 

Fr 24.2.17 Oberhausen: Stroblwirt

Mo 27.2.17 Passau: ScharfrichterHaus

Di 28.2.17 Ingolstadt: Neue Welt

Fr 3.3.17 Kulmbach: Brauereimuseum

Sa 4.3.17 Coburg: Zum Schwarzen Bären

Fr 31.3.17 München-Perlach: Quiddestr. 4

Sa 1.4.17 Thalhausen: Weilachmühle

Fr 5.5.17 Bad Aibling: Cafélotte Bar

Auf unserer Homepage www.diedreihaxn.de gibt es immer alle Termine.