Fredl Fesl schreibt. Ohne Gaudi is ois nix!

Fredl_Fesl-1Im bayerischen Musikkabarett gehört er zu den ganz Großen. Jetzt ist Fredl Fest unter die Autoren gegangen. Unter dem Titel „Ohne Gaudi is ois nix“ erscheint sein autobiographisches Buch, in dem er Geschichten aus seinem bewegten Leben erzählt – von der Kindheit über Anekdoten aus der Militärzeit über seine diversen Berufswünsche bis hin zu den Anfängen seiner Musik in der Kleinkunstszene des MUH. Unterhaltsam und mit dem typischen Fesl-Humor lässt er die wundersamen Wendungen, die bedeutenden schönen und auch stillen Momente in seinem Leben Revue passieren.

Da ich die Anfänge des Buches, das Entstehen der ersten Geschichten aus nächster Nähe miterleben durfte, freue ich mich jetzt für den Fredl Fesl, dass er endlich sein fertiges Werk in Händen halten kann und natürlich freue ich mich auch über die herzliche Danksagung.

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Fredl Fesl hilft beim Schunkeln

Er gilt in der bayerischen Liedermacherszene immer noch als wegweisend: Fredl Fesl. Berühmt wurde er einst mit seinen „melankomischen“ Liedern, wie dem „Taxilied“ oder seiner eigenen Version des „Königjodlers“. Vor 9 Jahren musste Fredl Fesl sich aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung von der Bühne zurückziehen. Doch neben der Musik hat Fredl auch eine weitere Leidenschaft, der er nach wie vor frönt: die Tüftelei. Jetzt wagt er sich mit seiner neuesten Erfindung auf den Markt.

„Es gibt Heerscharen von Ingenieuren, die sich überlegen, was die Leute noch alles brauchen könnten. Da ist es schwierig, einen Fuß in die Tür zu kriegen. Auf dem Sektor „Was der Mensch ganz dringend überhaupt nicht braucht“ dagegen hat man noch Chancen!“

Fredl Fesls Logik ist zwingend und überzeugt. Ausgerechnet der Musikantenstadl inspiriert in zu seiner wohl sinnlosesten Erfindung: der Schunkelhilfe.

schunkel.kl

Hier sitzt der Meister vor den Prototypen seiner Erfindung. Die grüne Sitzschale aus Plastik ist schließlich das endgültige Modell. Die Geschichte der Schunkelhilfe gibts in der aktuellen MUH 11 zum Nachlesen. Die Schunkelhilfe (ein ideales Geschenk für leidenschaftliche Schunkler und Nicht-Schunkler) kann man online bestellen.

www.fredl-fesl.de

 

Fredl Fesl: „Steig aussi beim Fenster, bei da Tür is scho z´spad“

fesl_fredl1Der niederbayerische Volkssänger Fredl Fesl beeinflusste eine ganze Generation von Kleinkünstlern. Bei seinen unkonventionellen Auftritten in den 60er und 70er Jahren im Münchner Song Parnass oder im MUH staunte das Publikum nicht schlecht: Da traute sich einer nur mit seiner Gitarre auf die Bühne, palaverte sich durch schier endlose Ansagen und interpretierte schließlich alt bewährte Volksmusikstücke auf neue, einzigartige Weise. Die alten Leiern bekamen ihre ursprüngliche Ausdruckskraft zurück. Seine Interpretation vom Fensterstockhias inspirierte einige Nachahmer, es ihm gleichzutun: Die bewährten Stücke wurden frecher, lebendiger gesungen. Kollegen wie die junge Biermösl Blosn wurde durch Fesl erst die Absurdität mancher alt hergebrachter Volkslieder bewusst.

Fesl sang aber nicht nur altbewährtes neu (wie z.B. seine einzigartige Interpretation vom Königsjodler), sondern schrieb natürlich auch selbst. Musikalisch reihen sich seine Lieder in die volkstümliche Tradition ein, getreu dem Motto: „Lieder aus meiner niederbayerischen Heimat Niederbayern, in D-Dur und in höchster Vollendung.“ Wie die Ansagen zeugen auch die Liedtexte von einem hintersinnigen und spitzbübischen Humor, der so typisch für Fesl ist. Bei all der Komik hatten bei Fredl Fesls Auftritten aber auch immer die ernsten und traurigen Töne ihren Platz, so beispielsweise beim wunderschönen schwedischen Trinklied „So trolln wir uns“ von Carl Michael Bellmann.

Die Feier

Am 7. April feierte das Biermösl-Buch große Premiere bei der Weißwurst-Matinee im Augustiner in München –  eine sehr gelungene Veranstaltung mit all unseren Familien, Freunden, Kollegen, Presse u.v.m. Die Lesungen waren witzig und abwechslungsreich, die Musik wie immer super, und alle hatten eine riesen Gaudi!

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Michael, Fredl Fesl, Stofferl, Gerhard
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Bob Ross at his best
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Geschwister Well beim schottischen Tanz
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Christian Ude liest seinen Text
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Gerhard Polt darf nicht fehlen
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Claudias Mutprobe…