Aufgschnappt: Neue Podcast-Folge mit Jessi Strixner

Endlich ist mein bayerischer Podcast „Aufgschnappt“ wieder da! Die Pause in den letzten Wochen hat gut getan, aber jetzt wird es Zeit für neue Gespräche. Mein erster Gast in 2021 ist die Münchner Holzbildhauerin Jessi Strixner. Sie ist mitten in München aufgewachsen, teilt ihre Werkstatt am Glockenbach mit ihrem Papa Rainer Strixner, der ist auch Holzbildhauer, Restaurator und Dult-Standl-Besitzer. Jessis Mama ist leidenschaftlich in der Gastro tätig und betrieb einige Jahre die Geyerwally in München. Von ihren Eltern hat sich Jessi das beste abgeschaut und geht jetzt ihren eigenen Weg. Gestählt durch viele Jahre im Service von der Fraunhofer Gaststätte, dem Mariandl oder im Herzkasperlzelt auf der Oidn Wiesn kann Jessi inzwischen ihren Lebensunterhalt ganz mit ihren Holzarbeiten bestreiten. Nach der Gesellenzeit und der Meisterschule hat sie nach ein bisserl ausprobieren – dabei ist z.B. das Wiesn-Wimmelbuch entstanden mit ihren Illustrationen – in Holz ihr liebstes Material gefunden. Jessi Strixner fertigt Skulpturen von Alltagskleidung an, von Tennissocken, Friesennerz oder Schlüpfern. Sie verleiht den Kleidungsstücken eine ikonische Wirkung. Wie, warum und mit welchem Erfolg, davon erzählt Jessi in der aktuellen Folge von Aufgschnappt. Zufällig tauchte auch Rainer Strixner in der Werkstatt auf, mit ihm haben wir einfach weitergeratscht, über sein Handwerks- und Kunstverständnis, über sein Dult-Standl, über seine Sammelsucht. Ein schöner Einblick in eine wahnsinnig schöne Werkstatt und eine sympathische Familie mitten in München!

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Das Fraunhofer Theater macht Sommerpause – wir nicht!

Max Meinhardt im Fraunhofer
Max Meinhardt im Fraunhofer

So wunderbar war unser Saisonabschluss: Max Meinhardt spielte in der Kulisse des Fraunhofer Theaters herrlichsten Gypsy Jazz. Fußball, schönes Wetter – alles egal, die Kulisse war voll und das Publikum begeistert.

 

Steffi und Petra tanzen in die Sommerpause
Steffi und Petra tanzen in die Sommerpause

 

 

Steffi und ich freuen uns über unseren gelungenen Start im Fraunhofer. Das Kulissenkonzert war die ideale Gelegenheit das zu feiern. Da wurde natürlich auch das Tanzbein geschwungen …

 

 

 

 

fraunhoferAuch wenn wir unsere Arbeit vorübergehend von unserem kleinen Büro an die Isar verlegen, wir haben uns viel vorgenommen: Herbstprogramm und Volksmusiktage werden fertig geplant. Die Programmhefte wollen gestaltet werden. Im Frühjahr möchten wir einige neue Ideen fürs Fraunhofer umsetzen. Und dann wartet ja noch eine große Jubiläumsfeier im nächsten Jahr auf uns … Es bleibt spannend!

 

 

Goldgrund: Wir können nur spekulieren

„Kein Event-Scheiß, sondern was Nachhaltiges“

Auszug aus dem aktuellen curt #77 Frühling 2014:

… Den Goldgrund-Aktivisten geht es  nicht darum, nur anzuprangern. Viel mehr wollen sie selbst Lösungswege zeigen. Natürlich hilft die mediale Aufmerksamkeit, die Till Hofmann durch seine gute Vernetzung in der Künstlerszene schnell generieren kann. Aber vor allem ist sein Protest so erfolgreich, weil man ihm anmerkt, dass er aus der Mitte der Gesellschaft kommt. Hier packen alle mit an, weil es alle angeht. Wer nicht direkt betroffen ist, der kennt zumindest wen, der unter utopischen Mieten oder horrender Makler-Provision leidet. Hier wird kreativ gegen eine geschleckte Innenstadt gekämpft, Münchens Charme soll erhalten bleiben. Wo gewachsene Strukturen mit Ecken und Kanten durch gleichgeschaltete Betonbauten ersetzt werden sollen, kann man sicher auch zukünftig auf Goldgrund-Protest zählen.

Grisi Ganzer, Alex Rühle und Till Hofmann von Goldgrund
Grisi Ganzer, Alex Rühle und Till Hofmann von Goldgrund

Im Februar protestierte Goldgrund gegen den Abriss der Häuser 2-6 in der Münchner Müllerstraße – vorerst vergebens: In der Stadtratssitzung vom 19. Februar wurde der Abriss der Häuser 2 und 4 beschlossen. Trotzdem hat sich der Aufwand gelohnt, so Till Hofmann: „Das hat sich so oder so rentiert, weil der Bolzplatz und das Haus Nummer 6 gerettet sind, und weil sie jetzt den Eindruck haben, dass ihnen ein paar Wahnsinnige auf die Finger schauen. Das hat man schon gemerkt.“