„Pichler auf Tour“ ab jetzt in der MUH

IMG_7830Wie aus einer anderen Welt flatterte heute die MUH, die wunderbare Zeitschrift für bayerische Aspekte, in meinen Briefkasten und sagte freundlich: „Servus!“
Ich freue mich immer über die MUH, aber diesmal noch ein bisserl mehr, weil in dieser Nr. 36 die erste Folge meiner neuen Kolumne „Pichler auf Tour“ zu finden ist. Es ist komisch, mutet fast schon wie ein böser Scherz des Universums an, dass ausgerechnet in Zeiten von Corona-Ausgangsbeschränkung also meine Tour-Kolumne startet. Aber es werden ja auch wieder andere Zeiten kommen!
In „Pichler auf Tour“ darf ich meine Erlebnisse auf, hinter und rund um die bayerischen Kleinkunst-Bühnen teilen. Die erste Folge habe ich einem sehr wichtigen Thema gewidmet, nämlich der Brotzeit.

Die MUH möchte ich generell allen ans Herz legen. Auch diesmal sind darin sehr viele interessante Themen zu finden. Über das traurige Ende des „Nomiya“, das bayerisch-japanische Wirtshaus in München-Haidhausen, habe ich auch geschrieben. Es gibt einen Artikel zu „40 Jahre Gerhard Polt und die Well-Brüder“ von Ulrike Zöller, ein Interview mit Hanns Christian Müller, ein Update zu Dieter Wielands „Grün kaputt“ und vieles, vieles mehr. Die MUH kann man auch bequem online bestellen,und zwar hier. Und am besten gleich im ABO.

 

 

„Aufgschnappt“ #16 – Kleinkunst mit Birgitt Binder

Eine neue Podcast-Folge ist da! Und zwar Folge Nummer 16 meines bairischen Podcasts „Aufgschnappt“. Diesmal ist Birgitt Binder zu Gast, auch bekannt und berühmt als Börtschi. Sie ist Veranstalterin, Kleinkunst-Profi, Musikerin und Allrounderin. Seit fast zehn Jahren gestaltet sie das Programm für den Jakobmayer, ein wunderschöner Jugendstil-Saal mitten in Dorfen (Landkreis Erding). 

Aufgewachsen in München Giesing, lernte Birgitt Binder im legendären MUH die Kleinkunst-Szene kennen, zog dann in Dorfen das Veranstaltungslokal die „Soafa“ auf, ging als Managerin mit Hans Söllner auf Tour und landete schließlich wieder in Dorfen im Jakobmayer. Zwischendurch gründete sie eine Familie, steht gern selbst auf die Bühne – und achja, supersympathisch ist sie auch noch, die fabulöse Börtschi!

Diese Folge von Aufgschnappt findet man direkt hier bei Podigee. Alle Folgen natürlich auch auf Spotify, Deezer, Apple Podcasts usw. Ich freue mich übrigens sehr über Abonnenten, positive Bewertungen oder Nachrichten. „Aufgschnappt“ findet man auch auf Instagram.

Solo auf der Bühne – kurzer Zwischenruf

Seit einigen Monaten spiele ich mein erstes Solo-Programm „Ned blöd … für a Frau!“ und jetzt muss ich es kurz loswerden: Danke! Danke, liebes Universum, dass Du auf verschlungenen Pfaden eingefädelt hast, dass ich mich wagemutig und leicht unbedarft in dieses Abenteuer gestürzt habe! Ganz ehrlich, wenn ich nur erahnt hätte, was es bedeutet, allein ein Kabarett-Programm zu schreiben und vor allem zu spielen, dann hätte ich mich nie getraut. Es ist beinhart, aber es lohnt sich!

Danke, liebe wunderbare veranstaltende Frauen und Männer, die ihr mir mit großer Risikobereitschaft Termine gegeben habt, diese mit vollem Einsatz beworben habt, mir einen freundlichen Empfang geboten habt, oft noch mit Shuttle-Service, sehr guten Brotzeiten und super technischer Betreuung. Vielen Dank ans Publikum! Und zwar an jede einzelne Besucherin und jeden einzelnen Besucher. Ohne Euch wäre so ein Abend nämlich ziemlich sinnlos und auch etwas traurig. Insgeheim bin ich immer erstaunt, dass Leute kommen, wenn es dann noch dazu viele Leute sind, schlage ich in meiner Garderobe Purzelbäume vor Glück.

Es ist toll, Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Die Szene ist so vielfältig und bunt, von den unterschiedlichen Erfahrungen und Haltungen kann ich einiges lernen. Besonders schön ist es, dass mir viele mit Rat und Tat zur Seite stehen oder sogar Termine vermitteln. Gerade am Anfang ist das enorm hilfreich. Merci dafür!

Danke, liebe Menschen nah und näher, die ihr mich uneingeschränkt unterstützt habt, mich aufgebaut habt (ja, auch nach „guten“ Abenden, wenn das mein defätistisches Seelchen gerade nicht erkennen konnte) und mir helft, mich gegen tückische Gemeinheiten weniger lieber Menschen zu wappnen. Ein dickes Fell wäre hier sicher hilfreich, das habe ich leider nicht, lerne aber, wo es sich lohnt hinzuhören und wo eben nicht.

Einige Solo-Termine habe ich schon gemeistert – gut, anfangs grad so überlebt, dann immer entspannter gespielt und inzwischen oft uneingeschränkt genossen. Es ist eine aufregende Erfahrung und ich freue mich auf alles, was da noch kommt!

Huiuiui! Premiere!

23. Februar 2019, Premiere „Ned blöd … für a Frau!“ im Altbau in Irsee, ausverkauft!

Heute, am Morgen nach meiner Premiere, ist mir noch ein bisserl schwindelig. Das war ein wirklich toller Abend in Irsee! Den Altbau gibt es schon seit 40 Jahre und das ist eine Kleinkunstbühne im besten Sinn – im Keller, kompakt, gemütlich, gute Akustik und natürlich perfekt geführt. Klaus Michelfelder und seine MitstreiterInnen machen einen super Job. Ich bin sehr glücklich, dass ich hier meinen ersten Solo-Auftritt probieren durfte! Und auch darüber, dass der Saal mit 100 Leuten voll besetzt war. Wie schön, dass es noch so viele neugierige und risikofreudige Menschen gibt. die BR Abendschau hat uns auch besucht und zeigt am Montag (25.2.) einen kleinen Beitrag über mich.

Wie auch immer das alles weitergeht, der Start gestern war toll! Vielen Dank an meine verwandtschaftlichen und freundschaftlichen Unterstützer, vor allem an Lena (Die Kulturflüsterin) für die Bilder und überhaupts.

 

Claudia Pichler: Termine „Ned blöd… für a Frau“

Meine Postkarten sind da! Und darauf mein grandioser Tourplan für das erste Halbjahr 2019!

Jetzt scheint das alles noch so weit weg zu sein, aber die Zeit verfliegt ja bekanntlich. Jeder einzelne Termin wird für mich eine Herausforderung, eine Gaudi und ein Fest!

Hier der Überblick:

Sa 23.2.19 Irsee, Altbau PREMIERE!

Sa 2.3.19 Bad Aibling, Cafelotte Bar

Mo 4.3.19 Passau, ScharfrichterHaus

Sa 9.3.19 Dorfen, Jakobmayer

Sa 23.3.19 Thalhausen, Weilachmühle

Di 26.3.19 Ingolstadt, Neue Welt 

Do 28.3.19 München, Literaturhaus MÜNCHEN-PREMIERE! Vorverkauf ab 1.2.19!

Sa 30.3.19 Bad Tölz, Alte Madlschule

Mi 3.4.19 Ansbach, Kammerspiele

Fr 5.4.19 Trostberg, Postsaal, Gewölbe

So 7.4.19 Freising, Lindenkeller

Fr 3.5.19 Memmingen, Kaminwerk

Fr 17.5.19 Sulzbach-Rosenberg, Historische Druckerei

Sa 1.6.19 Wendelstein, Panorama-Restaurant

Claudia Pichler solo: Brettl im Herbst

„Ned blöd … für a Frau“ so soll mein erstes abendfüllendes Programm heißen. Los geht es im nächsten Jahr, nämlich mit der Premiere im Altbau in Irsee am 23. Februar. Mit den drei Haxn bin ich jetzt schon eine Weile auf den schönsten bayerischen Kleinkunstbühnen unterwegs. Ein Solo-Programm ist aber eine ganz neue Herausforderung. Damit der Sprung ins kalte Wasser nicht ganz so gach wird, probiere ich schon einiges bei Kurzauftritten im Herbst aus. Hierfür habe ich mir ganz besondere Orte und Gelegenheiten ausgesucht. Auf jeden einzelnen Termin freue ich mich, habe auch ein bisserl Schiß, bin aber sicher, dass das alles eine schöne Gaudi wird!

Di 2.10.18 München, Oide Wiesn, Zur Schönheitskönigin 18 Uhr (Couplets)

Sa 6.10.18 Dorfen, Jakobmayer, Oktoberbrettl

Fr 19. und Sa 20.10.18 Moosburg, Wirtshaus Huber, Herbstbrettl

So 28.10.18 München, Valentin Musäum Turmstüberl 11 Uhr, (kurzer Gastauftritt)

Sa 24.11.18 Puchheim, PUC, 6. Pucheimer Brettl-Nacht

Do 3.1.19 Grafing, Turmstube,Vier in einem Turm, Brettl

Hier geht es zu allen Terminen.

 

VHS: Polt-Seminar am Starnberger See

Seminar Münchner Volkshochschule 

Haus Buchenried am Starnberger See

Fr 10. – So 12. Juni 2016

Claudia Pichler & Michael Well

vhs pichlerwell

Circus Maximus in Bavaria

Gerhard Polt und das bayerische Kabarett seit den 1970er Jahren

Das Bayern der 1970er Jahre ist bestimmt durch die Machteinheit aus Tradition, Kirche, CSU und Bayerischem Rundfunk. In dieser Landschaft entwickelt das bayerische Kabarett unterschiedlichste Formen, was sich an einigen beispielhaften Bühnen z. B. MUH und Lach- und Schießgesellschaft in München, Scharfrichterhaus in Passau, Montagsbrettl in Hörbach gut zeigen lässt.
Zu dieser Zeit trat Gerhard Polt zum ersten Mal auf einer Münchner Bühne auf. Sein satirisches Schaffen dient als konkretes Beispiel für Kleinkunst in Bayern seit den 70er Jahren bis heute.
Die Dozentin Claudia Pichler leitete in den letzten zwei Jahren das traditionsreiche Fraunhofer Theater in München und promoviert in Literaturwissenschaft über Gerhard Polt. Zu Gast im Seminar ist Michael Well, ehemals Biermösl Blosn.

Haus Buchenriedpichlerwellirsee

Assenbucher Straße 45

82335 Berg-Leoni

Telefon (0 81 51) 96 20-0

Telefax (0 81 51) 96 20-10

E-Mail: info@buchenried.de

www.mvhs.de/buchenried