Solo auf der Bühne – kurzer Zwischenruf

Seit einigen Monaten spiele ich mein erstes Solo-Programm „Ned blöd … für a Frau!“ und jetzt muss ich es kurz loswerden: Danke! Danke, liebes Universum, dass Du auf verschlungenen Pfaden eingefädelt hast, dass ich mich wagemutig und leicht unbedarft in dieses Abenteuer gestürzt habe! Ganz ehrlich, wenn ich nur erahnt hätte, was es bedeutet, allein ein Kabarett-Programm zu schreiben und vor allem zu spielen, dann hätte ich mich nie getraut. Es ist beinhart, aber es lohnt sich!

Danke, liebe wunderbare veranstaltende Frauen und Männer, die ihr mir mit großer Risikobereitschaft Termine gegeben habt, diese mit vollem Einsatz beworben habt, mir einen freundlichen Empfang geboten habt, oft noch mit Shuttle-Service, sehr guten Brotzeiten und super technischer Betreuung. Vielen Dank ans Publikum! Und zwar an jede einzelne Besucherin und jeden einzelnen Besucher. Ohne Euch wäre so ein Abend nämlich ziemlich sinnlos und auch etwas traurig. Insgeheim bin ich immer erstaunt, dass Leute kommen, wenn es dann noch dazu viele Leute sind, schlage ich in meiner Garderobe Purzelbäume vor Glück.

Es ist toll, Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Die Szene ist so vielfältig und bunt, von den unterschiedlichen Erfahrungen und Haltungen kann ich einiges lernen. Besonders schön ist es, dass mir viele mit Rat und Tat zur Seite stehen oder sogar Termine vermitteln. Gerade am Anfang ist das enorm hilfreich. Merci dafür!

Danke, liebe Menschen nah und näher, die ihr mich uneingeschränkt unterstützt habt, mich aufgebaut habt (ja, auch nach „guten“ Abenden, wenn das mein defätistisches Seelchen gerade nicht erkennen konnte) und mir helft, mich gegen tückische Gemeinheiten weniger lieber Menschen zu wappnen. Ein dickes Fell wäre hier sicher hilfreich, das habe ich leider nicht, lerne aber, wo es sich lohnt hinzuhören und wo eben nicht.

Einige Solo-Termine habe ich schon gemeistert – gut, anfangs grad so überlebt, dann immer entspannter gespielt und inzwischen oft uneingeschränkt genossen. Es ist eine aufregende Erfahrung und ich freue mich auf alles, was da noch kommt!

Klassik twoWell 2019

Im Februar hat sich die Agentur Well zum ersten Mal getraut: Im Herkulessaal fand ein wunderbares Konzert mit Maria Well und Matthias Well und ihren Gästen Lilian Akopova, das Gulda-Blasorchester und Gregor A. Mayrhofer statt.

Nach diesem fulminanten Start geht die Reihe „Klassik twoWell“ nun in die nächste Runde. Maria und Matthias Well präsentieren am 7. Januar 2019 als Duo „twoWell“ nun ein weiteres, komplett neues Programm im Herkulessaal der Münchner Residenz. Frisch, leidenschaftlich und authentisch ist die Musik der Geschwister Maria Well (Violoncello) und Matthias Well (Violine). Sie krönen ihre Herkunft aus der Musikerfamilie Well (u.a. Bier- mösl Blosn, Wellküren) mit einer klassischen Ausbildung. Beide Streicher wurden bereits als Jungstudenten an der Münchner Musikhochschule aufgenommen, wo sie gemeinsam Kammermusik (MA) studierten. Als Duo „twoWell“ unterstützt von ihren Gästen zeigen sie ein abwechslungsreiches Programm.

7.1.19 Herkulessaal in der Münchner Residenz, Beginn: 20 Uhr

Tickets: Theatergemeinde München oder München Ticket 

Besetzung: Maria Well (Violoncello), Matthias Well (Violine), Christoph Well (Trompete), Alice Marie Weber (Bratsche), Anne Solveig Weber (Violine)

Programm: (Änderungen vorbehalten)

Zoltán Kodály: Duo für Violine und Violoncello, op. 7 (1914)

Astor Piazzolla: „Four for Tango“ Streichquartett

Georg Friedrich Händel, Christoph Well: „Feuerwehrmusik“

Ondrej Kukal: Duo für Violine und Violoncello: „Present“

Antonin Dvořák: Streichquartett F-Dur für zwei Violinen, Viola u. Violoncello, op. 96: „Amerikanisches Quartett”

„Ja & Weiter“ – Comedy Open Mic in München

Seit einem Jahr gibt es „Ja & Weiter“, Münchens erste Open Mic für deutsche Comedy. Die Bühne ist ein echter Segen für alle Newcomer. Hier kannst du ohne große Hürde und ohne großes Risiko austesten, wie es sich auf einer Bühne anfühlt und ob die wirren Gedanken in deinem Kopf auch für andere Menschen lustig sind. 7 Minuten Zeit für jeden Act – das überlebt man (auch als Gast!). Nicht nur auf der Bühne macht es Spaß, natürlich ist es genauso witzig, den anderen zuzuschauen.

„Ja & Weiter“ – Comedy Open Mic – jeden Dienstag 20 Uhr im Holzkranich in der Georgenstraße – Eintritt frei, Spenden erwünscht

Das große Fest in Bildern

Auf den 1.12. habe ich mich schon lange gefreut. Es war keine gewöhnliche Geburtstagsfeier, sondern gleichzeitig der rauschende Abschluss von 3 Jahren Promotion. Mein Buch „Fremdheit bei Gerhard Polt“ ist erschienen und der Doktortitel damit offiziell verdient. Vielen Dank an den wunderbaren Dieter Schnöpf, der den Abend fotografisch festgehalten hat!