Album: 40 Jahre Gerhard Polt und die Well-Brüder

POLTWELL 40 artwork-440x440Ein Jubiläum steht an: Gerhard Polt und die Well-Brüder machen seit 40 Jahren gemeinsam die Bühnen Bayerns und der Welt unsicher.  Am 25.09.2020 erscheint ein Jubiläumsalbum, das die außergewöhnliche Freundschaft zwischen dem großen Humoristen und dem subversiven Brüder-Trio zelebriert. „Gerhard Polt und die Well-Brüder 40 Jahre“ enthält 13 Stücke des aktuellen Live-Programms sowie einige echte Klassiker. Dabei ist immer klar, woher der Wind weht: Polt bietet feinste Satire in seiner unnachahmlichen Art, die Brüder musizieren wie verrückt und besingen Politisches und Heimatliches. Und, Ehrensache: Bei drei Stücken des Albums durften auch die Toten Hosen nicht fehlen. Die Hosen sind seit Mitte der Achtziger eng mit den bayerischen Anarchos verbandelt, seitdem gab es bereits zahlreiche Zusammenarbeiten, im Studio wie auch bei speziellen gemeinsamen Bühnenprojekten.

Das Jubiläumsalbum „Gerhard Polt und die Well-Brüder 40 Jahre“ erscheint mit 13 Titeln am 25.09.20 als CD-Album und auf 3.000 Stück limitiertes & nummeriertes Doppelvinyl-Album, Download und auf allen Streamingplattformen und ist hier vorzubestellen: https://jkp.lnk.to/PoltWell40 

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Live-Auftritte im Sommer

Nach Monaten ohne Live-Auftritt geht es langsam wieder los. Im Sommer habe ich drei schöne Open-Air-Termine in Aussicht. Mit meinem Solo-Programm „Ned blöd … für a Frau!“ bin ich in München, Regensburg und Bad Aibling zu Gast. Ich freue mich, wenn viele Leute kommen! Sonne ist bestellt, am besten reserviert ihr gleich Tickets:

Claudia Pichler, Foto: Angela Zacher

Mi 19.8.20 München: Pasinger Fabrik Open Air im Park Ebenböck Haus (geteilter Abend mit Georg Koeniger) Tickets gibt es bei München Ticket
Hier gibt es sogar Allwetter-Tickets, bei schlechtem Wetter spielen wir in der Wagenhalle.

Sa 22.8.20 Regensburg, Open Air im Cafe Pernsteiner Tickets kann man bei Statt-Theater in Regensburg reservieren per Mail: info@statt-theater.de oder telefonisch: o941/53302

So 23.8.20 Bad Aibling, Open Air im Kurpark
Tickets reservieren per Mail: info@aib-kur.de

Die weiteren Aussichten

Ich vermisse die Bühne! Ich vermisse meine Auftritte! Ok, ich vermisse auch das Geld, das mir die Auftritte bringen könnten, aber das klingt jetzt recht unromantisch … Claudia Pichler Foto: Kim Kino / Valentin
Aber im Ernst: Mir fehlen tatsächlich Menschen, Begegnungen, Erlebnisse. Diese Isolation ist eine echte Herausforderung für mich. (Für uns alle, ich weiß!) Ich komme eigentlich gut zurecht allein, mir wird es sogar oft „zu viel“, wenn zu viel um mich los ist. Aber jetzt klingt das grad wie ein schlechter Scherz. Wann rührt sich denn endlich wieder was? Wann darf es denn wieder menscheln?
Ja, wir brauchen noch Geduld. Wie lange genau das dauern soll, kann niemand verlässlich sagen. Ich jedenfalls habe bereits etliche Phasen der Trauerbewältigung durchlebt: Ich habe mich ganz am Anfang und ganz heimlich und ganz kurz gefreut über die Zwangspause, dann habe ich viel gejammert, geweint, getrunken, geschimpft und gezweifelt an mir und der ganzen Welt.

Doch jetzt ist es irgendwie anders. Oh und ich hoffe so sehr, dass es noch eine Weile so bleibt! Ich hab genug von meiner Resignation, ich spüre endlich wieder neuen Mut – und sogar etwas kreative Energie. Deshalb werde ich aber keine Corona-Kunst fabrizieren und Videos aus dem Homeoffice produzieren, damit kann ich mich einfach nicht anfreunden (was aber für andere natürlich super funktionieren mag!).
Ich möchte gern etwas für das große „Danach“ schaffen, die ein oder andere Nummer schreiben, ein paar musikalische Eskapaden probieren oder neue Lieder kreieren. Es ist absurd schwer, sich auf andere Themen als das alles beherrschende Virus zu konzentrieren, aber da gibt es doch noch mehr. Ich muss sie nur noch finden und fassen. Und im „Danach“ wird man das dann hoffentlich auch hören wollen.

Mein Kalender 2020 ist ein absolutes Desaster. Die gestrichenen Termine deprimieren mich, die geballten Ersatztermine im jetzt übervollen Herbst geben einerseits Hoffnung, schüchtern mich andererseits auch etwas ein.
Nächstes Jahr soll mein zweites Solo-Programm Premiere feiern. Deswegen spüre ich auch diesen Druck, diese Corona-Pause für kreative Arbeit zu nutzen. Ich bin leider von Natur aus nicht sehr fleißig, eher faul sogar. Aber ich habe großen Respekt vor Terminen. Das ist das einzige, was mich wirklich motiviert. Deshalb planen wir also einfach viele schöne Termine für das nächste Jahr und das nächste Programm. Nur so kann ich mich selbst austricksen.

Als Bühnenkünstlerin braucht man Bestätigung. Ich bin noch nicht so lange solo unterwegs, aber auch ich merke schon, dass mich die Zeit der Isolation verunsichert. Sorgen, ob ich „vergessen“ werde, tauchen auf und sind vielleicht normal, wenn man sich schon zu sehr an den Applaus und unmittelbare Publikums-Reaktionen gewöhnt hat. Optimismus ist nicht gerade meine Stärke, aber ich hoffe einfach sehr, dass meine Veranstaltungen (spätestens) im Herbst alle möglich sein werden und genauso viel Freude bringen wie bisher. „Ned blöd … für a Frau!“ heißt mein aktuelles Programm, das ich auch schon vermisse. Alle Termine finden sich hier, falls es doch Mutige gibt, die sich jetzt gern Tickets kaufen möchten. Und hier noch ein kleiner Ausschnitt aus meinem Programm mit dem freundlichen Hinweis, dass man meinen Youtube-Kanal natürlich gern abonnieren kann.

 

Huiuiui! Premiere!

23. Februar 2019, Premiere „Ned blöd … für a Frau!“ im Altbau in Irsee, ausverkauft!

Heute, am Morgen nach meiner Premiere, ist mir noch ein bisserl schwindelig. Das war ein wirklich toller Abend in Irsee! Den Altbau gibt es schon seit 40 Jahre und das ist eine Kleinkunstbühne im besten Sinn – im Keller, kompakt, gemütlich, gute Akustik und natürlich perfekt geführt. Klaus Michelfelder und seine MitstreiterInnen machen einen super Job. Ich bin sehr glücklich, dass ich hier meinen ersten Solo-Auftritt probieren durfte! Und auch darüber, dass der Saal mit 100 Leuten voll besetzt war. Wie schön, dass es noch so viele neugierige und risikofreudige Menschen gibt. die BR Abendschau hat uns auch besucht und zeigt am Montag (25.2.) einen kleinen Beitrag über mich.

Wie auch immer das alles weitergeht, der Start gestern war toll! Vielen Dank an meine verwandtschaftlichen und freundschaftlichen Unterstützer, vor allem an Lena (Die Kulturflüsterin) für die Bilder und überhaupts.

 

Vorfreude auf die ersten Termine

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Es ist kaum zu glauben, endlich geht es los! Am Samstag, 23. Februar feiert mein erstes Solo-Programm „Ned blöd … für a Frau!“ Premiere im wunderbaren Altbau in Irsee. Tatsächlich ist der Abend schon ausverkauft, was mich sehr freut und die Aufregung gleich noch etwas größer werden lässt!

claudi gruen

Weiter geht es am Samstag, 2. März um 20 Uhr in der Cafelotte Bar in Bad Aibling. Da spiele ich auf Hut. Nächster Halt ist dann am Rosenmontag, 4. März im Scharfrichter Haus in Passau – hier ist die wunderbare Ankündigung von Raimund Meisenberger in der PNP. Anschließend geht es am Samstag, 9. März nach Dorfen in den schönen Jakobmayer-Saal.

Ich freue mich auf bekannte und neue Gesichter und bin froh, dass es jetzt endlich losgeht!