Good Vibrations from the Corona Stüberl

Folge Nummer 21 von meinem bairischen Podcast „Aufgschnappt“ ist da – und diese Folge ist besonders geworden. Was gibt es Schönes zu berichten aus den letzten Wochen? Worüber hast Du Dich gefreut? – Das habe ich viele liebe und lustige Menschen gefragt und aus ihren Antworten eine bunte Podcast-Folge gebastelt. Stay positive and please don´t grantel! ❤
Mit Margreth Außerlechner, Roland Hefter, Franziska Wanninger, Michael Well, Birgitt und Loni Binder, Susanne Plassmann, Christian Tesch, Christian Lex, Lena Kettner, Moses Wolff und ganz viel Zuversicht.
Hier geht es zur aktuellen Folge. 

Aufgschnappt #12: Lesung mit Musik

Am 1. Advent waren wir wieder einmal in der schönen Weilachmühle in Thalhausen zu Gast. Diesmal nicht für eine Alpaka-Wanderung, sondern für die Lesung: „Gerhard Polt und die anderen“, mit Musik von Michael Well. Das war ein sehr schöner Sonntagvormittag. Die Veranstaltung ist jetzt als Mitschnitt zu hören in der Folge 12 von  „Aufgschnappt“. Man findet den Podcast auf allen gängigen Portalen oder direkt bei Podigee. Das Buch „Gerhard Polt und die anderen“ kann man übrigens sehr gut bei der Buchhandlung Pustet online (17,- €) bestellen – Weihnachten kommt ja bald.

Wonne in der Weilachmühle

Gefühlt war gerade erst die Premiere von meinem Programm „Ned blöd … für a Frau!“ und doch sollte am Samstag, 23. März, bereits der 5. Solo-Auftritt stattfinden. Von Routine bin ich (zum Glück!) noch weit entfernt, aber der Termin in Thalhausen fühlte sich fast wie ein Heimspiel an. Nicht nur, weil die Anreise mit der S-Bahn und dem erstklassigen Tesch-Shuttle von Altomünster mit einer MVV-Karte zu meistern war, sondern auch weil mich hier neben den wunderbaren Gastgebern so viele alte Bekannte erwarteten. Humans first! Christine und Christian Tesch haben alles super vorbereitet und mich herzlich umsorgt. Gastronomisch hat das Martin mit seinem Team übernommen und soundtechnisch war Michi souverän und äußerst angenehm die Ruhe in Person. Aber natürlich freue ich mich bei jedem Besuch der Weilachmühle auf die tierischen Bewohner! Alpakas, Gänse, Enten, Hühner – das ist immer ein zoologisches Vergnügen. Meine Garderobe teile ich ja nur sehr ungern, für Hund Lotti und die saufreche schwarze Miezi habe ich aber gern eine Ausnahme gemacht.

Meine Eindrücke von einer Alpaka-Wanderung habe ich schon mal für curt notiert.

Aber ich war ja nicht nur wegen des Streichelzoos hier, sondern vor allem für einen Auftritt. Auch das geht in der Weilachmühle zum Glück sehr gut. Ich freu mich, dass so viele nette  und neugierige Menschen vorbeigekommen sind und wir einen tollen Abend hatten! Weil ich so seriös wirke (und auch bin!) und unter Umständen leichte Verwirrung gestiftet habe, möchte ich hier noch einmal schriftlich festhalten, dass in der Weilachmühle Alpakas NICHT zu Fleischpflanzerl verarbeitet werden. (Freche Gäste eventuell schon.)

Vielen Dank an Christian Tesch für die Bühnen-Fotos! Und danke an Lotti für ihr sensationelles künstlerisches Debüt! Hier noch die Sicht der Aichacher Zeitung auf diesen Abend:

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Alpakas in der Weilachmühle

Charly, Daniel, Drogo, Egbert, Ernst und natürlich Elvis: Wir haben am Wochenende neue Freundschaften geknüpft. Die wunderbare Weilachmühle in Thalhausen ist nicht nur ein schöner Ort für Hochzeit, Biergartenbesuch, Maitanz oder Haxn-Auftritt, sie ist auch die Heimat von vierzig Alpakas. Und diese Herdentiere sind so liebenswürdig und sozial, dass sie auch gern mal eine kleine Menschenschar mit auf einen Spaziergang begleiten. Christian Tesch – mindestens genauso gastfreundlich wie seine tierischen Mitbewohner – erklärt bei der Wanderung quer über Felder, Wiesen und Wald des idyllischen Dachauer Hinterlandes die Eigenarten und Besonderheiten der Alpakas.

1ernstSchöner als blauer Himmel mit Sonnenschein und einem angenehmen Lüftchen hätten wir uns das Wetter gar nicht wünschen können. Aber ehrlich gesagt wäre uns das dank der illustren Begleitung auch schon wurscht gewesen. So ähnlich sich die Tiere im ersten Moment sehen mögen, so unterschiedlich sind sie doch. Jede und jeder unserer kleinen Geburtstagsgruppe (meine Schwester war die Jubilarin und hat ein großes Herz für Tiere) ist mit einem eigenen Alpaka-Burschen losmarschiert. Die Damen der Zucht ließen sich entschuldigen, weil es sich dabei derzeit überwiegend um junge Mütter handelt. Sie warteten mit dem Nachwuchs lieber im Stall.

Schnell war klar, dass die richtige Laufreihenfolge wesentlich ist. Wenn Drogo, einer der Älteren, sich kurz hinlegen möchte oder Charly eine Fresspause für sinnvoll hält, dann stoppt halt der ganze Tross. Nach einigen Anpassungsschwierigkeiten aber wirkte das gemächliche Dahinwandern einfach nur entschleunigend und entspannend. So ist es nicht verwunderlich, dass Alpakas gern zu Therapiezwecken eingesetzt werden.

Ich hab mich einmal mehr in meinen Begleiter Elvis verliebt. Der Kleinste (deshalb aber noch lang nicht das Schlusslicht der Rangfolge!) ist einfach der Coolste. Elvis ist uns schon bei unserem Haxn-Auftritt am 1. April aufgefallen. Wie damals wollte ich ihn auch diesmal am liebsten einfach mitnehmen.