Wo ist das Jahr geblieben? Mit zunehmendem Alter stellt sich diese Frage am Jahresende immer lauter. Jetzt bin ich nicht nur endlich 40, sondern um etliche tolle Erlebnisse, gemeisterte Herausforderungen und inspirierende Begegnungen reicher.
Ein vollständiger Rückblick überfordert mich an dieser Stelle, aber hier sind ein paar meiner persönlichen Highlights in 2025:
- So viele, so unfassbar schöne Solo-Shows mit „Feierabend“, wobei der Auftritt auf der Zugspitze ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes war. Die Wien-Premiere im „Kabarett Niedermaier“ war lange mein Wunsch, und wurde im März endlich wahr. Außerdem bleiben mir die zwei echten Heimspiele in Aubing, einmal im vollen Zirkuszelt am Volksfestplatz und einmal im ausverkauften Barbastelle im Bergson Kunstkraftwerk in bester Erinnerung.
- Mit der Lach- und Schießgesellschaft traute ich mich auf neues Terrain, nämlich gemeinsam mit Christl Sittenauer, Sven Kemmler, Frank Kloetgen, André Hartmann und Lukas Mario Maier beim Jahresrückblick auf die vergangenen 12 Monate zu schauen.
- Auch als Moderatorin hielt das Jahr ein paar Herausforderungen für mich bereit. „Blickpunkt Spot“ im Vereinsheim macht mir einfach immer viel Spaß. Aber ich stelle mich auch gern Preisverleihungen oder großen Events, die Vorbereitung und viel Spontaneität verlangen. Mein einmaliger Einsatz als Stadionsprecherin neben Simon Pearce für den TSV 1860 München ist natürlich ein kurioses Highlight in 2025.
- Seit dem Ende der „Grünwald Freitagscomedy“ nehmen TV-Auftritte für mich eine kleinere Rolle ein, aber natürlich waren die Aufzeichnungen für die ARD „Ladies Night“, BR „Schlachthof“ und „Kabarett aus Franken“ aufregende und wichtige Stationen in diesem Jahr.
- Neben allen beruflichen Einsätzen bin ich froh, dass ich mir 2025 genug Zeit für mich, meine persönliche Entwicklung und vor allem Spaß mit meiner Familie und Freunden gegönnt habe. Ich denke an einen großartigen Urlaub, viele schöne Ausflüge und unzählige glückliche Stunden zurück.
- Außerdem ist ein großes Stück Unbeschwertheit zurück: Seit zwei Jahren werde ich durch gesundheitliche Einschränkungen ganz schön geprüft. In diesem Jahr konnte ich damit endlich besser umgehen, habe mir Zeit und Energie genommen, um herauszufinden, was mir gut tut. Sport, passende Ernährung und viel Schlaf gehören definitiv dazu. Auch im größten Stress sollte dafür immer genug Zeit sein.
Es gab nicht „das eine“ große Event in diesem Jahr und (zum Glück!) auch nicht das eine große Leid. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass in diesen unruhigen Zeiten „mein“ Jahr relativ entspannt dahin gelaufen ist. Beruflich war ich gefordert, aber nicht überfordert. Persönlich hatte ich eine sehr glückliche Zeit, dafür bin ich extrem dankbar.
Mit Freude schaue ich auf das voll gepackte Jahr 2026, das auch fordernd sein wird, neu in mancherlei Hinsicht, aber hoffentlich genauso glücklich.














Hinterlasse einen Kommentar