Aufruf für Aufgschnappt

In der aktuellen Folge von meinem bayerischen Podcast „Aufgschnappt“ ist mein Gast Michael Well, Musiker und Top-Manager von Gerhard Polt, den Wellküren, Well-Brüdern u.a. Wir ratschen über die aktuelle Lage der Kultur, aber auch über den Podcast, der sich mit dieser Folge in die Sommerpause verabschiedet.

Im Herbst geht es weiter! Und dafür bitte ich um Unterstützung: Schickt mir gerne Sprachnachrichten für den Podcast „Aufgschnappt“ per WhatsApp an 0163 2426359 oder per Mail an claudia(a)well-musik.de – und zwar rund um das Thema Bayern: Was sollen wir in Aufgschnappt mal besprechen? Was verbindest Du mit Bayern? Welche Klischees nerven Dich? Was magst Du an Bayern? Welche kuriose Tradition kennst Du? Was ist Dein bairisches Lieblingswort? Und was wolltest Du eh schon immer mal loswerden? 

Ich freu mich auf Eure Nachrichten!

HIER GEHT ES ZUR AKTUELLEN FOLGE

Premiere: „Eine Frau sieht weißblau“

Foto: Catherina Hess

In dieser aktuellen Lage muss man flexibel bleiben: Und so war ich erst überrascht, dann leicht panisch und schließlich hoch erfreut, dass die Premiere von meinem zweiten Solo-Programm „Eine Frau sieht weißblau“ tatsächlich am 19. Mai 2021 in der Black Box im Münchner Gasteig stattfinden konnte. Ein echter Auftritt vor echten Menschen, 70 an der Zahl, veranstaltet von der Volksbühne München. Während die Open-Air-Veranstaltungen erst ein paar Tage später wieder möglich sein sollten, konnte ich also bereits jetzt „indoor“ spielen.

„Premiere: „Eine Frau sieht weißblau““ weiterlesen

Aufgschnappt mit Hans Kratzer und Sebastian Beck

„Zeitlang“ heißt die aktuelle Ausstellung im Literaturhaus in München. Die 70 Fotos stammen von Sebastian Beck, die Texte dazu von Hans Kratzer. Beide sind Redakteure der Süddeutschen Zeitung, beschäftigen sich seit Jahren mit Bayern und sie sind meine Gäste in meinem Podcast. In Folge 38 von Aufgschnappt unterhalten wir uns über die Ausstellung, über Bayern-Klischees, Stadt und Land, Andacht und Altötting, greißlige Landschaften, Zärtlichkeiten im Dialekt, Wirtshäuser und den TSV 1860 München.

Aufgschnappt kann man auf allen gängigen Podcast-Portalen anhören und abonnieren.

„Aufgschnappt mit Hans Kratzer und Sebastian Beck“ weiterlesen

Aufgschnappt: Live aus der Kultur

Wie gehts der Kleinkunst? Tapfer werden Livestreams angeboten, weil „richtige“ Veranstaltungen immer noch in weiter Ferne liegen. Wie genau das abläuft, was alles an Aufwand dahintersteckt und wie sich das für die Künstler:innen anfühlt, das sind die Themen dieser Aufgschnappt-Folge. In Ingolstadt erzählen bei der Mixed-Show „Wer dablost´s“ von und mit Gastgeber Andreas Martin Hofmeir, Musiker und BR-Urgestein Werner Schmidbauer, die Band Zärtlichkeiten mit Freunden, Künstlerbetreuerin Franziska Vogler und Veranstalter Matthias Neuburger. Matthias Riedel-Rüppel ist der Leiter des Kleinen Theaters in München-Haar und berichtet von seinen Mühen und Freuden im letzten Jahr.

„Aufgschnappt: Live aus der Kultur“ weiterlesen

„Carpaccio“ bei Niederbayern TV

Wie schön, wenn sich was rührt! Heute (14.2.) bin ich zu Gast in der Sendung „Carpaccio – Kultur in Scheiben“ mit wunderbaren Kolleg:innen aus dem Münchner Lustspielhaus, charmant moderiert von Christl Sittenauer. Zuerst wird ab 19 Uhr auf Niederbayern TV ausgestrahlt, danach folgen weitere Sender, z.B. München TV ab 22 Uhr. Die Sendung gibt es natürlich auch in der Mediathek und via Livestream HIER ab 19 Uhr.

Aufgschnappt: Neue Podcast-Folge mit Jessi Strixner

Endlich ist mein bayerischer Podcast „Aufgschnappt“ wieder da! Die Pause in den letzten Wochen hat gut getan, aber jetzt wird es Zeit für neue Gespräche. Mein erster Gast in 2021 ist die Münchner Holzbildhauerin Jessi Strixner. Sie ist mitten in München aufgewachsen, teilt ihre Werkstatt am Glockenbach mit ihrem Papa Rainer Strixner, der ist auch Holzbildhauer, Restaurator und Dult-Standl-Besitzer. Jessis Mama ist leidenschaftlich in der Gastro tätig und betrieb einige Jahre die Geyerwally in München. Von ihren Eltern hat sich Jessi das beste abgeschaut und geht jetzt ihren eigenen Weg. Gestählt durch viele Jahre im Service von der Fraunhofer Gaststätte, dem Mariandl oder im Herzkasperlzelt auf der Oidn Wiesn kann Jessi inzwischen ihren Lebensunterhalt ganz mit ihren Holzarbeiten bestreiten. Nach der Gesellenzeit und der Meisterschule hat sie nach ein bisserl ausprobieren – dabei ist z.B. das Wiesn-Wimmelbuch entstanden mit ihren Illustrationen – in Holz ihr liebstes Material gefunden. Jessi Strixner fertigt Skulpturen von Alltagskleidung an, von Tennissocken, Friesennerz oder Schlüpfern. Sie verleiht den Kleidungsstücken eine ikonische Wirkung. Wie, warum und mit welchem Erfolg, davon erzählt Jessi in der aktuellen Folge von Aufgschnappt. Zufällig tauchte auch Rainer Strixner in der Werkstatt auf, mit ihm haben wir einfach weitergeratscht, über sein Handwerks- und Kunstverständnis, über sein Dult-Standl, über seine Sammelsucht. Ein schöner Einblick in eine wahnsinnig schöne Werkstatt und eine sympathische Familie mitten in München!

„Aufgschnappt: Neue Podcast-Folge mit Jessi Strixner“ weiterlesen

Pfiadi 2020

Foto: Marlen Schuster

Bald ist es vorbei, dieses merkwürdige Jahr. Ich bin ehrlich gesagt froh! Nicht, dass es im nächsten Jahr viel leichter wird, aber meine Einstellung wird einfach eine andere sein. In 2020 war ich traurig um jeden Termin, der nicht hat stattfinden können. In 2021 werde ich stattdessen jeden einzelnen Termin, der irgendwie stattfinden kann, feiern! Die Zeiten sind hart, ohne Auftritte, ohne Einnahmen, ohne Planungssicherheit. Aber ich plane einfach trotzdem weiter. Es wird leichter werden in 2021 – und darauf freue ich mich schon jetzt.

„Pfiadi 2020“ weiterlesen

Kloster Benediktbeuern

Bald haben wir es geschafft, dieses wahnsinnige Jahr. Ich plane munter weiter auch bei absoluter Planungsunsicherheit. Also eigentlich plane ich mein zweites Solo-Programm. Es soll heißen: „Eine Frau sieht weißblau“ und es soll im Februar Premiere haben. Was im Februar möglich sein wird, weiß natürlich niemand. Ich möchte allerdings gern gewappnet sein für den Fall der Fälle. Falls ich im Februar irgendwie spielen darf, dann muss ich also ein neues Programm haben. Jetzt könnte man meinen, so viel Zeit wie ich aktuell frei zur Verfügung habe, habe ich ja sonst nie, also wo ist das Problem? Das Problem ist natürlich die allgemein triste Stimmung, die traurige Gesamtsituation, die mir jede kreative Idee killt. Ich kann mich schwer aufraffen und noch schwerer konzentriert bleiben. Deshalb bin ich nach wie vor Meisterin der Verdrängung.

„Kloster Benediktbeuern“ weiterlesen

Ladies first: Claudia Pichler im Portrait

Im November wird bekanntlich nicht viel passieren. Aber zum Zeitvertreib empfehle ich gern meine Folge unseres Podcasts „Ladies first“. Jede Frau bekommt von Franziska Wanninger und mir dieselben Fragen gestellt. Und natürlich haben wir uns diesen Fragen selbst auch gestellt. Also hier gibt es die Folge zum Hören: